Presse
PRESSEFOTOS
Zum vergrößern Bilder anklicken. Herunterladen mit rechter Maustaste und “Ziel speichern unter…” bzw. “Speichern unter”. Oder alle Fotos als Zip-File herunterladen (9 MB).
PRESSESPIEGEL
Konzert am Linzfest 2011 – Donaupark

NEUES VOLKSBLATT: Linzfest im Donaupark: Mehr als 40.000 Besucher unterhielten sich prächtig bei Lokalheroen, Balkan-Fieber und viel Partystimmung Von Christian Pichler
Mischung aus Ösis und Balkanesen
Persönlicher Liebling am Samstag: Jazzwa, eine Mischung Halbe-Halbe — aus Ösis und Balkanesen. Das klingt selbst bei enttäuschter Liebe noch so fröhlich, aber wenn das Herz leidet, wird’s echt sentimental. Wer ließe sich davon die Laune verderben? Gegen Ende heißt’s dann „Haide Ajde” — „Gemma Gemma!”
CD Neuerscheinung – JAZZWA LIVE

OÖ NACHRICHTEN – CD BEWERTUNG
14. Jänner 2011
Im Orient Express von Jazzwa’ hat so vieles Platz
Sie sprengen Grenzen, indem sie sich selbst keine setzen. Jazzwa’ sind Inbegriff für die pure Lust am Leben.
Trans Danube Music der Orient Express Band – so könnte man Jazzwa’ auch sehr passend beschreiben. So steht es auch am Cover ihrer neuen CD „Live“. Vor allem steht aber ein Name, der das pulsierende musikalische Gemisch mit starkem Linzerbezug erst zu dem macht, was es ist: Nebojsa Krulanovic.
Der Musiker ist die treibende Kraft einer Formation, in der sich Begeisterungsfähige aus vielen stilistischen Ecken finden, um zwischen ausgelassener Lebensfreude und großer Melancholie Musik zu machen, die in jedem Moment berührt. Entweder findet man sich wild tanzend in einer ausgelassenen Feierstimmung wieder („Hajd u kolo“) oder man schwelgt in großer Sentimentalität, die guttut („Sevdana“). Jazzwa’ spielen mit den traditionellen musikalischen Mitteln des Balkans, drehen das Rad aber sehr viel weiter, lassen es grooven und bluesen. Die Songs haben Magie, sie besitzen Seele und gehen tief. Wunderbare Musik wunderbarer Musiker.
JAZZWA beim 7. Donaufestival September 2010 in Ulm

AUGSBURGER ALLGEMEINE ZEITUNG: Balkan Tango und Roma Blues
Balkanjazz lebt davon, die Lebendigkeit der Tempi, die Schrägheit der Rhythmen und ständig wechselnde Takte mit immer neuen Improvisation zu verändern und dabei munter in allen Musikstilen zuhause zu sein. So auch bei der Linzer Truppe „JazzWa“, die auf dem Ulmer Marktplatz bei spätsommerlich-klarem Wetter ein klangschönes Medley südosteuropäischer Stimmungen präsentierte.
Quirlige Arrangements von Volksliedern
Gegründet hat die Band Nebojsa Krulanovic, im Brotberuf Schauspielmusiker und Komponist am Landestheater Linz. Ihm sind auch die quirligen Arrangements der serbischen, rumänischen, bulgarischen und österreichischen Volkslieder zu verdanken. Dem Ohr schmeichelt diese gutverdauliche Mischung musikalischer Dialekte des Ostens zwischen balkanisch-schneller, blechgetriebener Partymusik (schöne Trompetensoli von Gerd Rahstorfer), sanften Balladen und lustvoll ausgeloteten, bittersüßen Liebesliedern, die immer einen tieftraurigen Ursprung haben. Auch JazzWa lebt von der Anleihe bei Stilen aus der ganzen Welt: Es gibt „Bosnien-Blues“, „Balkan-Rumba“ und „Roma-Tango“, die mitunter sehr effektvoll mit der Tonsprache von Free-Jazz, Minimalismus, Pop und Folk gekreuzt werden. Dafür sorgten Soli von Violinistin Irene Kepl, Thomas Mandel am Sopransaxofon und Manuela Kloibmüller am Akkordeon.
Das kam offensichtlich an, der Marktplatz war gut gefüllt. Der Applaus war groß, nur die mehrfache Aufforderung, sich den Tanzrhythmen hinzugeben, wurde vom Gros des Publikums jedoch höflich überhört.
Florian L. Arnold
www.augsburger-allgemeine.de
SÜDWEST PRESSE: Ein Sog aus Melancholie und Lebensfreude
Auch wenn der Jazzwa Trans Danube Music Orient Express aus Linz kommt: Besetzt ist die Band international, will heißen aus jenen Ländern, in denen die Musika orientala tziganeasca gepflegt wird – gepflegt und nicht wie man es von Fußgängerzonen her kennt, mit falschem Pathos, fettigen Glissandi und tremolierendem Vibrato runtergenudelt wird.
Diese Klischee-Vorstellungen demontierten zwei Bands am Samstagabend: die Jazzwa Trans Danube Music Orient Express Band und das Martin Lubenov Orkestar vor weit über 1000 Zuhörern auf dem Marktplatz. Drei Stunden lang hielten die fünfzehn Musiker der beiden Bands die Mixtur aus Orientalismen, Mariachi-Klängen, Tango und Jazz am Köcheln. Eine Musik, die sofort die Herzen der Zuhörer anspricht, auch deshalb, weil sie in vielen Farben und Facetten sprühend den Musikern reichlich Raum bietet, sich in all ihrer Virtuosität voller Leidenschaft und purer Spielfreude zu präsentieren. Das Balkan-Fieber griff um sich. Eine Krankheit, an der man gerne leidet: Füße wippten, Hände klatschten mit, peu à peu zog es immer mehr Infizierte tanzend in Richtung Bühne. Zum Vorreiter wurde ein betagtes Paar. Langsam wiegte sich seine Volkstanzschrittfolge zum bittersüßen mazedonischen Lied von Jazzwa. Jazzwa bedeutet kleines Kaffeekännchen. Stark, bq. heiß, bekömmlich kredenzte es einen mitreißenden Melodien- und Sprachen-Mix.
Nebojsa Krulanovic mit seinem umgehängten Keyboard war Chef der Truppe, die mit schmachtender Geige, Musette-Charme, Trompeten- und Saxophon-Geschmetter alle Register zog. Publikumsliebling war Sängerin Lana Cencic. Das zierliche Temperamentsbündel mit großer, wandlungsfähiger Stimme erzählte auch von Liedinhalten, von der recht fröhlichen Nachbarin, die vom Ehemann verlassen wurde, von zwei Toten in Istanbul oder von ausgelassenem Trink- und Hochzeitsliedern. Ein Sog aus Melancholie und Lebensfreude, dem sich niemand auf dem Marktplatz entziehen konnte und wollte.
www.swp.de/
Balkan Fieber – Jazzwa live in concert am 9. Juni 2010

KRONEN ZEITUNG:
Nebojša Krulanovićs “Jazzwa” entfachte in den Linzer Kammerspielen ein balkanisches Leuchtfeuer nach dem anderen. Wobei sich Krulanović und seine Edelbanda einmal mehr als Meister subtilster Klanglandschaften zeigten, die musikalische Dialekte des Ostens aufs Feinste vom Innersten her auszuhorchen wissen und in einer vielfältigen Kunstfertigkeit hörbar machen. “Jazzwa” präsentierte eine brandneue Mischung aus Instrumental-, Vokal- und Tanzmusik aus Mazedonien, Bosnien, Serbien, Kroatien, oder aus der Musik der Roma, denen Nataša Mirkovic-De Ro und Lana Cencic vokale Glanzlichter aufsetzten. Als Gastsänger fungierten die Landestheaterstars Vasilij Sotke und Karl M. Sibelius.
Freitag 11. Juni 2010, Norbert Trawöger
Ältere Presseartikel zum Downloaden, Links etc.
- Pressespiegel Jazzwa 2006 (PDF)
- Pressespiegel Jazzwa 2005 (PDF)
- Video: Bericht auf LT1
- Pressespiegel Nebojsa Krulanovic 2003 (PDF)
- Pressespiegel Nebojsa Krulanovic 2004-05 (PDF)
- der weinberger: Wer ist Nebojsa Krulanovic? (link)
- ooe.orf.at: Jazzige CD-Präsentation in den Kammerspielen (link)
Zum Betrachten der PDF-Dateien wird der Adobe Reader benötigt.















